Was darf mein Hund fressen? Meine praktische Lebensmittelliste für Hundebesitzer
Frau Heutmekers, was darf ich meinem Hund eigentlich alles geben?“
Diese Frage höre ich in meiner Tierheilpraxis immer wieder.
Viele Hundebesitzer möchten ihren Vierbeiner möglichst gesund und abwechslungsreich ernähren, sind aber unsicher, welche Lebensmittel geeignet sind und welche lieber vermieden werden sollten.
Grundsätzlich gilt: Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen zu versorgen.
Dabei sollte die Fütterung immer individuell auf Alter, Gesundheitszustand und eventuelle Erkrankungen des Hundes abgestimmt werden.
Nachfolgend habe ich eine kleine Übersicht zusammengestellt:
Geeignete Gemüsesorten
- Karotten
- Zucchini
- Fenchel
- Gurke
- Knollensellerie
- Staudensellerie
- Mangold (in kleinen Mengen)
- Radieschen
- Kürbis
- Pastinake
- Brokkoli (gedünstet)
Geeignetes Obst
Obst sollte aufgrund des natürlichen Fruchtzuckers nur in kleinen Mengen gefüttert werden. Bitte immer Kerne und Steine entfernen.
Geeignet sind unter anderem:
- Apfel
- Birne
- Aprikose
- Pfirsich
- Nektarine
- Mandarine
- Erdbeeren
- Heidelbeeren
- Himbeeren
- Brombeeren
- Johannisbeeren
- Kirschen
- Zwetschgen
Pseudogetreide
Pseudogetreide kann eine gute Ergänzung sein und sollte etwa maximal 10 % der Gesamtration ausmachen.
Vor dem Verfüttern sollte es einige Zeit in warmem Wasser quellen.
Geeignet sind:
- Buchweizen
- Amaranth
- Quinoa
- Hirse
Kräuter
Auch frische Kräuter können den Speiseplan sinnvoll ergänzen.
Zum Beispiel:
- Basilikum
- Petersilie
- Rosmarin
- Oregano
- Zitronenmelisse
Diese Lebensmittel sollten Sie vermeiden
Es gibt einige Lebensmittel, die für Hunde ungeeignet oder sogar gesundheitsschädlich sein können.
Dazu gehören unter anderem:
- Schokolade
- Weintrauben und Rosinen
- Zwiebeln
- Knoblauch
- Avocado
- rohe Kartoffeln
- rohe Hülsenfrüchte
- unreife (grüne) Tomaten
- grüne Pflanzenteile der Tomate
- Auberginen
- scharfe Paprikasorten
Nicht jeder Hund verträgt jedes Lebensmittel gleich gut. Alter, Erkrankungen, Allergien oder Unverträglichkeiten spielen bei der Ernährung eine wichtige Rolle. Deshalb ersetzt diese Übersicht keine individuelle Ernährungsberatung, sondern soll dir eine erste Orientierung geben.
Mit einer abwechslungsreichen, ausgewogenen und an die Bedürfnisse ihres Hundes angepassten Ernährung können Sie einen wichtigen Beitrag zu seiner Gesundheit leisten.

Kontakt
Tierheilpraxis Heutmekers
Glendy Heutmekers, Tierheilpraktikerin
Pütt 55
52525 Heinsberg
Telefon: +49 2452 6877 929
E-Mail: info@tierheilpraxis-heutmekers.de
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